2005年11月30日星期三

APS归来

先从昨天说起

昨天上午就考了一个半小时

我就匆匆赶回来,想最后一天了

一定要好好看书

结果回来太困就睡了一觉

醒了突然觉得很饿

就吃饭,顺便看了会儿电视

中午的新闻真无聊,全是法制节目

吃好饭好撑

到阳台上晒晒太阳,烧了咖啡

13:00 开始看书

14:30 决定今天不去健身房了

15:00 看累了温习Tim Burton的Nightmare before Christmas

         真好看

16:30 发现硬盘里面蔡康永的《欢乐三国》听完了,去载

17:00 温习micheal jackson的mv

19:00 吃饭

20:00 欢乐三国还没载好啊~~开始玩《赤壁之战》

21:30 呀~~~意识到书还没看,开始看书

23:00 睡觉

23:01 肚子痛

23:08 厕所间

23:32 吃药,睡觉

像我这样的,心态一定要好~~

早上7点15起床

然后今天早上起来就想:昨天看了一天的书,肯定没问题!

8点正坐上123出发

去了门都没开,激动了我,起太早了都有点困了

然后跟一起来的几个人聊天

笔式

面试

出来

水到渠成,没有遇到困难

审我的Frau很nett

两个人聊的很开心

最后问我带去的作品能不能留下

我说Souvenir

结果打的三份就剩一份了,很贵的说~~

2005年11月27日星期日

Uni_Ranking

上传了新的德国大学排名,按专业也有分,供参阅(自Focus)

鱼眼看中国(之一)

中国形象

中国无疑是世界上最好的加工厂,低廉的劳动力和优秀的品质,一直为世界顶级品牌做代工,并且逐渐摆脱掉原来质量不好的恶评。当然这是由我国极大的人口基数决定的,这是我们的弱势,也是优势。

但是仅仅这样就足够了吗?

我们加工着世界上最昂贵的服装,收着低廉的加工费,又用不可思议的价格买回来;全国的建设量超过整个欧洲加美国,但是高昂的设计费都给了外国人,用便宜的农民工来完成非专业化的建筑作业。也许是因为我们一切都是以经济建设为中心,经济建设追求的是利润和效益,而当今的情况恰恰为中国自身的特点创造了良好的外部环境,从而让中国一跃成为世界加工厂,从而让中国用短短的几十年完成了欧美上百年才完成的城市化进程。

中国眼光

“多快好省”一向是各级领导所追求的,这样才能让他们在任期内完成既定的业绩,然而城市建设不是一朝一夕的事情,多了怎么能快,要好怎么可以省!!!拿基础建设来说,由于错误的“多快好省”的妄想的指导,出现了很多使用年限20年的住宅,甚至直到现在我们所学的教材中建筑的分级年限还是20年,50年。悲哀!建筑乃百年大计,重复的拆建只会造成无法挽回的资源浪费。为什么中国的建设量比欧美加起来还多?就是我们可以拆!为什么要拆?就是因为多快好省的建了一批又一批的20年使用期限的垃圾建筑!!!

这里我又要提到建筑保护问题,这里稍微提一下:

中国是历史最悠久的文明国度之一,然而却是留下遗迹最少的国度之一,获得unesco承认的文化遗产整个中国还抵不上欧洲地盘上想中国一个省那么大的地区的遗迹多。当然这个中国传统建筑都是木制结构有关,没有石头那么长命。但是,这是观念问题,我们根本没有这个观念!为什么日本弹丸之地,论年龄连中国的曾孙也排不上的小国家有那么多遗产?他们不也是木制建筑?!观念问题!眼光问题!

在中国大家很熟悉“八五”、“九五”、……“十一五”。这是什么?这是一个国家的眼光!我们国家有着5年的发展眼光……这跟象棋很像,高手能看出20步以后的走向,而初学者顶多能看出几步,这就是差距!五年五年的规划能弄出个p来!!

又激动了,控制下情绪,今天不写了。

2005年11月24日星期四

Architektur- Historischer Überblick.

Als Synonym zur Baukunst bezeichnet die Architektur die älteste und am stärksten zweckgebundene aller bildenden Künste. Der Begriff geht auf das griechische Wort »architekton« zurück, von dessen Wurzel »archein« (Ursprung, Beginn) es auf die aktive Umgestaltung der Natur zu einem menschlichen Lebensraum und zu einem dieser Umgestaltung zugrunde liegenden Plan verweist. Das vor allem die Zimmermannskunst bezeichnende »tektosyne« impliziert einen handwerklichen bzw. künstlerischen Anspruch. Bereits im lateinischen »architectura« aufgenommen, ist der Begriff nördlich der Alpen seit dem hohen Mittelalter gebräuchlich.
 
 Die Architektur umfasst im weiteren Sinne die Schaffung menschlicher Behausung. Voraussetzung ihrer Entstehung ist somit die Sesshaftwerdung der zuvor nomadenhaften Urgesellschaften. Deren zum Schutz vor den Einflüssen der Natur errichtete Höhlenwohnungen, Zelte und Hütten sind jedoch nur als Vorformen einer Baukunst im engeren Sinne aufzufassen, die von einer über diese primäre Funktion hinausreichenden künstlerischen oder dekorativen Gestaltung ausgeht. Gerade diese sekundären Funktionen sind für das heutige Verständnis der Architektur entscheidend. So kommen in dem System von Bau- und Gliederungselementen die ästhetischen Vorstellungen des entwerfenden Architekten ebenso zum Ausdruck wie die funktionalen und repräsentativen Bedürfnisse des Auftraggebers. Die religiösen, politischen und sozialen Strukturen einer Epoche finden somit ihren Niederschlag in der kontemporären Baukunst. Als Spiegel der jeweiligen Zeit und Kultur erscheint daher das quantitative und qualitative Verhältnis zwischen Sakralbau (Tempel, Kirchen, Grabarchitektur) und Profanbau (Wohnbau, Wehrbau, Bauten öffentlicher, gewerblicher oder kultureller Bestimmung).


Stilentwicklung der europäischen Architektur Stilentwicklung der europäischen Architektur
 
 Für das Verständnis und die formale Einordnung historischer Architektur hat sich seit der Mitte des 18.Jahrhunderts (J. J. Winckelmann) der Begriff des »Stiles« durchgesetzt. So erfährt vor allem die europäische Baukunst eine Einteilung in verschiedene Stilepochen, die sich jeweils durch eine gleiche oder ähnliche Formensprache auszeichnen. Hierbei kommt es jedoch in den einzelnen Kunstlandschaften zu zeitlichen Verschiebungen und individuellen Entwicklungen, die eine Differenzierung der im folgenden vorgestellten Hauptepochen in einzelne Phasen und Stilströmungen erfordern.

 

Antike 
 

Im Zentrum der sich in archaischer Zeit aus dem Holzbau entwickelnden griechischen Architektur steht der Tempelbau, dessen Entwicklung in den folgenden Jahrhunderten von einer auffallenden Variationsarmut geprägt ist und auf die Ausformung der einzelnen Glieder beschränkt bleibt. Die meist als Peripteros gestalteten Sakralbauten zeichnen sich durch die weitestgehende Reduktion auf stereometrische Grundformen und exakt berechnete Proportionen aus. Der Aufbau erfolgt dabei in den drei Säulenordnungen dorisch (Athen, Parthenon), ionisch (Athen, Nordhalle des Erechtheions) und korinthisch (Athen, Olympieion), die bis in die Gegenwart von weit reichender Bedeutung für die europäische Baukunst sein sollten. Die im Tempelbau entwickelten Formen finden in klassischer und hellenistischer Zeit zunehmend auch Verwendung an anderen Bauaufgaben, von denen vor allem der Grabbau (Halikarnassos, Mausoleum) und das Theater (Epidauros) zu nennen sind.
 
Während die griechische Baukunst durch das logische Zusammenfügen horizontaler und vertikaler Bauglieder bestimmt wird, erfährt dieses streng tektonische Prinzip in der stärker auf den Innenraum bezogenen römischen Architektur eine Erweiterung durch die reiche Verwendung von Bögen, Gewölben und Kuppeln. Die häufig durch vorgeblendete Pilaster und Gesimse gegliederte Wand löst die nun primär dekorativ verwendete Säule als tragendes Element ab. In der Sakralarchitektur finden sich neben an griechischen und etruskischen Vorbildern anknüpfenden Bauformen (Nîmes, Maison Carrée) auch Rundtempel (Rom, Vestatempel des Forum Romanum) oder monumentale Kuppelbauten (Rom, Pantheon). Neben den Sakralbau treten nun gleichberechtigt zahlreiche profane Bauaufgaben, von denen vor allem Aquädukte (Pont du Gard), Brücken, Thermen (Rom, Diokletians- und Caracallathermen), Theater (Orange), Amphitheater (Rom, Kolosseum; Nîmes; Arles), Triumphbögen (Rom, Titus- und Konstantinsbogen), Stadttore (Trier, Porta Nigra), Foren (Rom, Forum Romanum und Kaiserforen; Leptis Magna), städtische Wohnbauten (Ostia Antica) und Landhäuser (Tivoli, Villa Hadriana) zu nennen sind. 
 
Frühchristliche Baukunst 
 
Nachdem zunächst private Wohnbauten (Dura Europos) für die Ausübung des christlichen Kultes genutzt werden, entsteht mit der staatlichen Duldung des Christentums durch Konstantin I. (313) eine eigenständige christliche Baukunst. Als wichtigster Sakralbautypus etabliert sich die Basilika, die in der Staffelung von drei oder mehr Schiffen verschiedener Höhe formal an römische Markt- und Gerichtsbasiliken anschließt. Hierbei zeigen bereits die konstantinischen Gründungen (Rom, Alt St. Peter und Lateransbasilika; Bethlehem, Geburtskirche; Jerusalem, Grabeskirche) eine große Variationsbreite der Gesamtdisposition. So differiert neben der Anzahl der Schiffe auch die Gestaltung des Altarbereichs, dessen halbrunde Apsis durch Umgänge oder ein vorgelagertes Querhaus erweitert werden kann. Neben den in ihren Dimensionen eindrucksvollen kaiserlichen Gründungen entstehen seit dem späteren 4.Jahrhundert auch zahlreiche lokale Gründungen (Bischofs-, Gemeinde- und Klosterkirchen). Neben der dreischiffigen Basilika (Rom, S. Maria Maggiore und S. Sabina) finden bescheidenere Saalbauten (Aquileja; Trier) weite Verbreitung.
 
Die Entwicklung der frühchristlichen Architektur beschränkt sich jedoch keineswegs auf den Longitudinalbau. Vielmehr entstehen zahlreiche als Memorialkirchen oder Baptisterien dienende Zentralbauten, deren Kernraum sich häufig durch Säulenarkaden zu einem bisweilen durch Nischen erweiterten Umgang öffnet. Neben runden (Rom, S. Costanza), ovalen (Köln, St. Gereon), oktogonalen (Rom, Lateransbaptisterium) oder kreuzförmigen Bauten (Kalat Siman) finden sich auch solche mit stark verkompliziertem Grundriss (Rom, Santo Stefano Rotondo).
 
Nach der Reichsteilung (395) vollzieht sich im oströmischen Bereich eine zunehmend eigenständige, später in die byzantinische Baukunst einmündende Entwicklung, als deren Leittypus seit Mitte des 5.Jahrhunderts die Emporenbasilika (Konstantinopel, Studioskirche; Saloniki, Acheiropoietos-Basilika) weite Verbreitung findet. Vor allem im Bereich der Bauornamentik geht die Rolle als führendes künstlerisches Zentrum zunehmend von Rom auf Konstantinopel über.

 

Byzantinische Baukunst 
 
Unter Justinian I. (527565) vollzieht sich der endgültige Wandel von den noch weströmisch geprägten Bauten der frühchristlichen Zeit zu einer genuin byzantinischen Baukunst. So entsteht aus der Zusammenfassung und Klärung älterer Elemente ein monumentaler Stil, der in der Verbindung des Longitudinalbaus mit dem überkuppelten Zentralbau den Grundtypus der byzantinischen Sakralarchitektur definiert. Die unter starker kaiserlicher Förderung entstehende Baukunst zeichnet sich hierbei durch eine große Variationsbreite der Bautypen aus. So entstehen neben Kuppelbasiliken (Konstantinopel, Hagia Sophia und Hagia Eirene), überkuppelten Zentralbauten mit Umgang (Konstantinopel, Sergios-und-Bakchos-Kirche; Ravenna, S. Vitale) auch dreischiffige Bauten über kreuzförmigem Grundriss, deren Joche von einer Abfolge von Kuppeln überwölbt werden (Konstantinopel, Apostelkirche; Ephesos, Johanneskirche). Letztere sollten später zum Vorbild einiger außerhalb des byzantinischen Einflussbereichs liegender mittelalterlicher Bauten werden (Venedig, S. Marco; aquitanische Kuppelkirchen). Mit der herausragenden Rolle der justinianischen Architektur geht auch eine einzigartige Blüte der Bauornamentik einher.
 
Nach einem durch den Bilderstreit des 8. und 9.Jahrhunderts verursachten quantitativen und qualitativen Rückgang des Bauschaffens entwickelt sich unter Basileios I. (867-886) der für die mittel- und spätbyzantinische Sakralbaukunst nahezu verbindliche Typus der Kreuzkuppelkirche (Konstantinopel, Nea), dessen weite Verbreitung mit dem Beginn des 10.Jahrhunderts einsetzt (Konstantinopel, Myrelaion und Lipskloster). Der aus einem als Vierstützenbau gestalteten Naos, einer dreiapsidialen Ostanlage und einem vorgelagerten Narthex bestehende Bautyp sollte architektonisch in den folgenden Jahrhunderten nur noch geringfügig modifiziert werden (Saloniki, Panhagia Chalkeon; Kloster Hosios Lukas). So bleibt die weitere Entwicklung vor allem auf die Gestaltung des zunehmend plastisch durchgebildeten Außenbaus beschränkt, dessen häufig durch den Wechsel von Quader- und Ziegelschichten geprägtes Mauerwerk durch dekorative Akzente belebt wird (Konstantinopel, Chorakirche und Tekfur-Serail; Saloniki, Apostelkirche). Als Variation des Kreuzkuppeltypus entstehen der Achtstützenbau (Chios, Nea Moni) und die Umgangskirche (Konstantinopel, Pammakaristos-Kloster).

 

Frühmittelalterliche Baukunst 
 
Mit dem Ende des weströmischen Reiches geht auch ein Verfall der europäischen Baukunst einher. So werden die wenigen erhaltenen Beispiele merowingischer (Poitiers, Baptisterium; Jouarre, Krypta), langobardischer (Cividale), westgotischer (S. Pedro de la Nave) und mozarabischer (S. Miguel de Escalada) Architektur durch vergleichsweise bescheidene Dimensionen, schlichte Grundrisslösungen und ein häufig primitiv anmutendes Baudekor charakterisiert. Ähnliches gilt auch für die angelsächsische Architektur, die gegen Ende des 10.Jahrhunderts stark lineare, aus dem Holzbau entwickelte Gliederungssysteme hervorbringt (Earls Barton).
 
Von weit reichender Bedeutung sind die Bauten des sich seit Mitte des 6.Jahrhunderts ausbreitenden benediktinischen Mönchtums (Montecassino), dessen Klöster rasch ihre bis heute verbindliche Disposition mit den um einen Kreuzgang gruppierten Hauptgebäuden ausbilden.
 
Eine erste Blüte der mittelalterlichen Baukunst erfolgt in karolingischer Zeit. So bringt die von Karl dem Großen angestrebte »Renovatio« des Römischen Reiches auch eine Renaissance der Kunst und Architektur mit sich. Die im frühen 9.Jahrhundert entstehenden Zentralbauten (Aachen, Pfalzkapelle; Fulda, St. Michael; Germigny-des-Prés) rekurrieren ebenso auf frühchristliche Vorbilder wie die dreischiffigen Querhausbasiliken (Steinbach/Odenwald; Seligenstadt). Zu den entwicklungsgeschichtlich bedeutendsten Leistungen der Epoche gehören die Entstehung ausgedehnter Kryptenanlagen (Auxerre, St-Germain) und des Westwerks (Centula; Corvey). Von den in ihrer Anlage zunehmend vereinheitlichten Reichsklöstern vermittelt der erhaltene St. Gallener Klosterplan eine genaue Vorstellung. Die Bauornamentik überträgt antike Vorbilder in einen stark flächenorientierten Zusammenhang (Lorsch, Torhalle).
 

Eine Monumentalisierung der karolingischen Architektur erfolgt in ottonischer Zeit. Die häufig doppelchörigen Anlagen nehmen mit der ausgeschiedenen Vierung (Gernrode, St. Cyriakus), der Gliederung des Außenbaus durch Lisenen und Rundbogenfriese (Essen, Münster; Köln, St. Pantaleon) und dem Würfelkapitell (Hildesheim, St. Michael) bereits wichtige Motive der frühromanischen Baukunst vorweg.

 

Romanik 
 
Nach 1020 tritt in verschiedenen Kunstlandschaften (Oberrhein, Burgund, Normandie) ein neues Formenrepertoire in Erscheinung. So erfahren die Bauten eine Durchgliederung des Innenraums, der durch Wandvorlagen in eine Abfolge einzelner Joche dividiert wird (Speyer, Dom I; Tournus, St-Philibert; Jumièges, Abteikirche). Zu den wichtigsten Entwicklungen der frühromanischen Baukunst gehört die Anlage großer Hallenkrypten unter den Ostteilen.
 
Um 1080 wird die Einwölbung aller Raumteile zum beherrschenden Thema der europäischen Romanik (Speyer, Dom II; Cluny, Abteikirche III; Mailand, S. Ambrogio). Die so endgültig veranschaulichte Auffassung des Baukörpers als Gruppierung einzelner Kompartimente wird zu einem Hauptcharakteristikum der Hochromanik (Maria Laach, Abteikirche). Die in der Normandie erstmals ausgeprägte Zweiturmfassade (Caen, St-Etienne) wird zu einem Leitmotiv mittelalterlicher Baukunst. Burgund (Autun, St-Lazare; Vézelay, Ste-Madeleine), die Provence (Arles, Sainte-Trophime; St-Gilles) und die Lombardei (Como) entwickeln sich zu den wichtigsten Zentren ornamentaler und figürlicher Bauplastik. Das für die italienische Hochromanik prägende Rekurrieren auf antike und frühchristliche Traditionen kommt vor allem in den toskanischen Bauten der Protorenaissance zum Ausdruck.
 
In zeitlicher Parallele zu der gegen Mitte des 12.Jahrhunderts in Frankreich beginnenden Gotik setzt vor allem in Deutschland eine durch überaus plastisch gestaltete Wandsysteme und ornamentalen Reichtum charakterisierte Spätromanik ein, in die nach und nach einzelne gotische Elemente eindringen (Limburg, Dom).

 

Gotik 
 
Aus der Verschmelzung von Einzelelementen der normannischen und burgundischen Romanik entwickelt sich gegen Mitte des 12.Jahrhunderts in den französischen Kronlanden die Gotik (St-Denis, Abteikirche). Deren Sakralbauten reduzieren die Wand des romanischen Massenbaus auf ein fragil erscheinendes Skelett aus Pfeilern, Diensten und Gewölberippen. Der Gewölbeschub wird von einem äußeren Strebewerk aufgenommen. Bei der punktuellen Ableitung der tektonischen Kräfte kommt dem sich nun endgültig durchsetzenden Spitzbogen eine wichtige Rolle zu. Die Konzentration auf das strukturelle Gerüst ermöglicht neben einer gesteigerten Höhenerstreckung auch eine weitgehende Auflösung der Wand in verglaste oder - durch den Einbau von Laufgängen - als zweischalig interpretierte Flächen.
 

Das aus Arkaden, Empore, Triforium und Obergaden bestehende vierzonige Aufrisssystem der Frühgotik (Kathedralen in Laon und Bourges) wird gegen Ende des 12.Jahrhunderts (Chartres, Kathedrale) unter Wegfall der Emporenzone zum dreizonigen Wandaufriss der Hochgotik (Kathedralen in Reims und Amiens) reduziert. Zu den wichtigsten Neuschöpfungen dieser »klassischen« Phase der gotischen Baukunst gehört das die spitzbogigen Fenster unterteilende Maßwerk, das sich von den schlichten Formen der Hochgotik (12201270) zu den reicheren Gestaltungen des Style rayonnant (12701370) und Style flamboyant (ab 1370) entwickelt. Gegen Ende der Hochgotik nimmt die Auflösung der Wände in verglaste Flächen extreme Formen an (Paris, Ste-Chapelle).
 
Während in England bereits gegen Ende des 12.Jahrhunderts (Canterbury, Kathedrale) eine weitgehend eigenständige, in ihren Gewölbe- und Maßwerklösungen vorausweisende Entwicklung der Gotik einsetzt, findet diese in Deutschland nur zögerlich Aufnahme. So entwickelt sich erst um 1200 ein »Übergangsstil«, der das moderne Formenrepertoire in eine noch romanisch geprägte Bautradition einbezieht (Maulbronn; Ebrach; Magdeburg, Dom). Ab etwa 1235 erfolgt der Import französischer Grund- und Aufrisssysteme (Trier, Liebfrauenkirche; Köln, Dom). Erst gegen Ende des 13.Jahrhunderts gelangt die deutsche Architektur zu eigenständigen Leistungen (Straßburg, Fassade des Münsters; Freiburg, Turm des Münsters). Der Norden Europas wird durch die Bauten der Backsteingotik (Lübeck, Marienkirche) geprägt. 
 
Mit der um 1350 beginnenden Spätgotik wird das Reichsgebiet zum wichtigsten Zentrum der kontinentaleuropäischen (Prag, Veitsdom) Baukunst. Die Hallenkirche mit Hallenumgangschor findet eine weite Verbreitung (Schwäbisch Gmünd, Heiligkreuzkirche). Komplizierte Gewölbe- und Maßwerkformen kontrastieren mit ungegliederten Wandflächen.
 
In Italien wird die vor allem durch die Zisterzienser (Fossanova) und Franziskaner (Assisi, San Francesco) vermittelte Gotik nur langsam und zudem in häufig antikischer Brechung (Siena, Dom; Florenz, Dom) aufgenommen. 
 

Das Formenrepertoire hoch- und spätgotischer Sakralbauten findet auch Eingang in den kontemporären, von einem aufstrebenden Bürgertum geförderten Profanbau. Neben dem Wehrbau (Castel del Monte) werden auch Wohnbauten zunehmend aufwendiger gestaltet. So nehmen etwa die toskanischen Stadtpaläste (Florenz, Palazzo Vecchio) bereits Gestaltungsprinzipien der Renaissance vorweg. Zu den gegen Ende der Gotik neu entstehenden Bauaufgaben gehören auch Rathäuser und Hospitäler.

 

Renaissance 
 
Gegen 1420 leitet Filippo Brunelleschi in Florenz (Findelhaus; Basiliken S. Lorenzo und S. Spirito; Pazzi-Kapelle) eine tiefe Zäsur der abendländischen Architektur ein. In enger Auseinandersetzung mit der antiken Baukunst werden die Formen der toskanischen Romanik und Gotik zu einer Architektursprache verschmolzen, die sich durch die Verwendung einfacher geometrischer Grundformen, die Rückführung der Proportionen auf ein am Menschen orientiertes Maß sowie die Wiederaufnahme der antiken Säulenordnungen auszeichnet. Der von Brunelleschi entwickelte und durch Michelozzo di Bartolommeo (Florenz, Palazzo Medici) und G. da Sangallo (Prato, S. Maria delle Carceri) weitergeführte Formenkanon bleibt zunächst auf Florenz beschränkt, ehe er dann an den Fürstenhöfen von Mantua, Rimini und Urbino Aufnahme findet.
 
Mit Leon Battista Albertis architekturtheoretischen Schriften (»Zehn Bücher über die Baukunst«) und Bauten (Florenz, Palazzo Rucellai; Mantua, S. Andrea) gelangt die Frührenaissance nach Rom, das um 1480 Florenz als wichtigstes baukünstlerisches Zentrum ablöst. Albertis unmittelbarer Rückgriff auf die Baukunst des römischen Altertums und die von ihm für den Sakralbau propagierte Zentralbauform schaffen die Voraussetzung für die gegen 1500 beginnende Hochrenaissance, als deren Inbegriff die von Monumentalität und Strenge geprägten römischen Bauten Donato d'Angelo Bramantes (»Tempietto« bei S. Pietro in Montorio; Entwurf für St. Peter) gelten.
 
Das klassische Formenrepertoire der Hochrenaissance wird bereits um 1520 durch Michelangelo (Florenz, Biblioteca Laurenziana), Giulio Romano (Mantua, Palazzo Tè) und Baldassare Peruzzi (Rom, Palazzo Massimo alle Colonne) aufgelöst und in den dynamischen und plastisch belebten Wandaufbau des Manierismus überführt. Eine Gegenbewegung zu diesem stellt die im einflussreichen theoretischen (»Vier Bücher zur Architektur«) und praktischen uvre Andrea Palladios (Vicenza, Basilika und Villa Rotonda; Venedig, S. Giorgio Maggiore) bewahrte klassizistische Grundhaltung dar.
 

Nördlich der Alpen werden Renaissanceformen erst im frühen 16.Jahrhundert aufgenommen. In Frankreich gehören neben den Bauten Pierre Lescots (Paris, Ostflügel des Louvre) und Philibert Delormes (Anet, Schloss) die Loireschlösser (Chambord; Chenonceaux) zu den bedeutendsten Leistungen der Epoche.
 
Die deutsche Architektur der Renaissance bietet ein uneinheitliches Bild. Nur im Nordwesten ergibt sich mit den über die Niederlande vermittelten Bauformen der Weserrenaissance ein geschlossener Stilzusammenhang. Für das übrige Bauschaffen wird vor allem der Gliederungs- und Dekorationsreichtum einer häufig bereits auf manieristische Vorbilder rekurrierenden Architektur zum Hauptmerkmal (Heidelberg, Schloss).
 
Barock 
 
Mit der 1568 begonnenen Kirche Il Gesù in Rom schafft Giacomo Vignola den Initialbau der im Dienst der Gegenreformation und des Absolutismus stehenden Stilepoche. Die Verbindung eines als Wandpfeilerkirche gestalteten Langhauses mit einer zentralisierten Ostanlage sollte eine reiche Nachfolge in der Sakralarchitektur des Frühbarock finden, als dessen Protagonisten Giacomo della Porta (Rom, Fassade von Il Gesù) und vor allem Carlo Maderno (Rom, Fassade von S. Susanna sowie Langhaus und Fassade von St. Peter) zu nennen sind.
 
 Die bereits in den Bauten des Frühbarock einsetzende Dynamisierung wird ab etwa 1630 durch Giovanni Lorenzo Bernini (Rom, Petersplatz und S. Andrea al Quirinale) und Francesco Borromini (Rom, S. Carlo alle Quattro Fontane) zur lebhaften Bewegtheit des Hochbarock gesteigert. Diese wird zum einen durch überaus komplexe Grund- und Aufrisssysteme, zum anderen durch ein Wandrelief erreicht, das durch eine plastische Gliederung und den Kontrast konkaver und konvexer Flächen charakterisiert wird. Unter den weiteren Architekten des römischen Hochbarock ragen insbesondere Carlo Rainaldi (Rom, S. Maria in Campitelli) und Pietro da Cortona (Rom, Fassade von S. Maria della Pace) hervor. 
 
Den Spätbarock leiten die in und um Turin errichteten Bauten Guarino Guarinis (S. Lorenzo und Palazzo Carignano) und Filippo Juvarras (Votivkirche La Superga; Schloss Stupinigi) ein. Deren fantasievolle Raumgestaltungen bilden den Bezugspunkt der spätbarocken Baukunst Süddeutschlands, Österreichs und Böhmens, deren Hauptvertreter Balthasar Neumann (Neresheim, Abteikirche; Würzburg, Residenz), Johann Bernhard Fischer von Erlach (Wien, Schloss Schönbrunn und Karlskirche), Lucas von Hildebrandt (Wien, Belvedere-Schlösser) und Kilian Ignaz Dientzenhofer (Prag, St. Niklas auf der Kleinseite) die europäische Entwicklung zu einem glanzvollen Abschluss führen.
 
Einen eigenen Weg beschreitet die Architektur Frankreichs, wo den Dynamisierungstendenzen und der Dekorationsfülle des Barock die strenge und monumentale Grundhaltung des Classicisme entgegengesetzt wird. Dieser entwickelt sich vor allem unter Ludwig XIV. mit den Bauten Jules Hardouin-Mansarts (Versailles; Paris, Invalidendom) zu einem für repräsentative Bauaufgaben verbindlichen Staatsstil. Als weitere bedeutende Vertreter seien Claude Perrault (Paris, Ostflügel des Louvre), François Mansart (Paris, Val-de-Grace) und Louis Le Vau (Vaux-le-Vicomte, Schloss) erwähnt. Die Spätphase des französischen Barock ist dann durch die auch in Deutschland verbreiteten Ornamentformen des Rokoko bestimmt.
 
Der in Frankreich wirksame Einfluss Palladios zeigt sich in noch höherem Maße in der Baukunst Englands, wo der bereits in der Zeit der Spätrenaissance durch Inigo Jones etablierte Palladianismus von Christopher Wren (London, St. Paul's Cathedral) aufgenommen wird. Ähnliche Stiltendenzen prägen auch die Baukunst der Niederlande, als deren Hauptvertreter Jacob van Campen zu nennen ist.
 
 

Klassizismus und Historismus
 
 Nachdem bereits im ausgehenden Barock (Louis-seize) klassizistische Tendenzen einsetzen (Jacques-Ange Gabriel, Jacques-Germain Soufflot) entwickelt sich gegen Ende des 18.Jahrhunderts als deutlich gegen Dynamisierung und Dekorationsreichtum gewandte Gegenbewegung die Revolutionsarchitektur, deren nüchtern-monumentale Bauten aus stereometrischen Formen aufgebaut sind und auf gliedernde Elemente weitgehend verzichten (in Frankeich Claude-Nicolas Ledoux und E.-L. Boullée, in Deutschland Friedrich Gilly und Carl Gotthard Langhans).
 
 
 
 Die hier bereits auftretenden Antikenzitate weichen um 1800 im Zuge eines gesteigerten Altertumsinteresses dem unmittelbaren Rückgriff auf römische und vor allem griechische (Greek Revival) Vorbilder. Neben häufig in Tempelform gestalteten Kirchen, Museen, Theatern oder Wohnbauten erfolgen auch bedeutende Stadtplanungen (London, Karlsruhe, St. Petersburg). Der Klassizismus erfasst in auffallender Stileinheitlichkeit die gesamte Baukunst Europas (in Deutschland Karl Friedrich Schinkel, Leo von Klenze und Friedrich Weinbrenner; in Frankreich P. Vignon; in England John Nash, John Soane und R. Smirke; in Russland A. D. Sacharow) und der Vereinigten Staaten (P. C. L'Enfant).
 
 Dem klassizistischen Rückgriff auf die Antike folgen bald andere historistische Stile, unter denen die sich von England (H. Walpole und A. W. N. Pugin) verbreitende Neogotik der romantischen Rückbesinnung auf das Mittelalter entspricht. Neben der Restaurierung gotischer Bauten (in Frankreich vor allem durch den auch als Theoretiker der Neogotik bedeutenden Eugène Emmanuel Viollet-le-Duc) werden auch mittelalterliche Bauprojekte unter großer öffentlicher Anteilnahme vollendet (Köln, Dom; Ulm, Münster).
 
Daneben entstehen mit der Neorenaissance (München, Ludwigstraße), dem Neobarock (Brüssel, Justizpalast; Berlin, Reichstag; Dresden, Semperoper) oder der Neoromanik (Neuschwanstein) weitere vom Rückgriff auf die Bauformen vergangener Epochen geprägte Stile, deren Repertoire sich primär an der jeweiligen Bauaufgabe orientiert (Wien, Ringstraße).
 
Die letzte Phase eines primär retrospektiven Bauens bildet der bis zum Ersten Weltkrieg verbreitete Eklektizismus, in dessen Bauten jeweils die Formen unterschiedlicher Stilepochen verschmelzen.
 
 Neben dem Historismus entwickelt sich auf der Grundlage neuer Baumaterialien (Eisen, Beton) eine von funktionalen Bedürfnissen bestimmte Ingenieurbaukunst (London, Kristallpalast; Paris, Eiffelturm), die technisch und ästhetisch die Grundlagen für die Architektur des 20.Jahrhunderts schafft.

 

Jugendstil
 
 In Abkehr von der Stilimitation des 19.Jahrhunderts entwickelt sich gegen 1890 der formal durch William Morris und die Arts-and-Crafts-Bewegung vorbereitete Jugendstil (Art nouveau, Modern Style), zu dessen Hauptkennzeichen vegetabile Formen, gekurvte Linien sowie die Ausgewogenheit von Flächen und Linien gehören. Hierbei kommt es zu individuellen Entwicklungen in den Hauptzentren, unter denen vor allem Brüssel (Victor Horta), Paris (Hector Guimard), München (August Endell), Darmstadt (Joseph Maria Olbrich), Glasgow (Charles Rennie Mackintosh), Wien (Ludwig Hoffmann, Otto Wagner) und Barcelona (Antonio Gaudi) zu nennen sind.
 
Architektur des 20.Jahrhunderts
 
 Nachdem bereits der Jugendstil, der Reformklassizismus (Heinrich Tessenow, Theodor Fischer, Paul Bonatz), die Fabrikarchitektur des deutschen Werkbundes (Peter Behrens) und vor allem die Ingenieurbaukunst (Louis Henry Sullivan, Auguste Perret) eine Abkehr vom Historismus eingeleitet haben, werden noch vor dem Ersten Weltkrieg (Frank Lloyd Wright, Tony Garnier) die Grundlagen für das »Neue Bauen« gelegt, dessen verwandte Stilströmungen eine funktionalistische, in ihrem Erscheinungsbild von ihrer Konstruktion und inneren Struktur bestimmte Architektur anstreben. Die asymmetrisch aus kubischen, meist weiß verputzten Formen zusammengesetzten Gebäude verzichten vollständig auf das in Adolf Loos' 1908 erschienenem Artikel »Ornament und Verbrechen« angeprangerte Baudekor. Das von Dankmar Adler bereits vor 1896 formulierte Prinzip des »form follows function« war sowohl den Architekten des 1919 von Walter Gropius gegründeten Bauhauses (Adolf Meyer, Ludwig Mies van der Rohe), den Vertretern der Neuen Sachlichkeit (Hannes Meyer, Max Taut, Mart Stam), des Konstruktivismus (El Lissitzky), des internationalen Stils (Le Corbusier) sowie der Künstlergruppe De Stijl (Theo van Doesburg, Gerrit Thomas Rietveld) gemein. Allerdings lässt sich früh eine ästhetische Verselbstständigung der neu entstehenden Formen beobachten. Einen Sonderweg beschreiten die gleichzeitig entstehenden Bauten des Expressionismus (Erich Mendelsohn, Hans Poelzig, Fritz Höger, Michel de Klerk), die mit ihren häufig rundplastischen Formen den Eindruck abstrakter, monumentaler Plastiken vermitteln und einen über den reinen Funktionalismus hinausreichenden Ausdruckswert anstreben. 
 
Unterbrochen durch die neoklassizistische, antimoderne Architektur des deutschen Nationalsozialismus (Albert Speer, Paul Ludwig Troost) und den moderne Strömungen aufnehmenden Razionalismo des italienischen Faschismus wirkt das »Neue Bauen« in den west- und zahlreichen außereuropäischen Ländern bis in die Baukunst der 70er-Jahre hinein fort (Alvar Aalto, Eero Saarinen, Oscar Niemeyer, Egon Eiermann).
 
Bedingt durch eine infolge ihrer massenhaften Verbreitung einsetzende Vulgarisierung der modernen Architektur, entwickelt sich bereits in den frühen 60er-Jahren (Robert Venturi, Aldo Rossi) eine Ausdruckswerte anstrebende und mit historistischen Stilzitaten operierende Baugesinnung. Die Postmoderne findet vor allem in den 70er- und 80er-Jahren weite Verbreitung (Charles Willard Moore, Rob Krier, James Frazer Stirling).
 
Von den sich neben der Postmoderne entwickelnden und die gegenwärtige Architektur prägenden Stilströmungen seien vor allem die an die Formen industrieller Technologieprodukte anknüpfende Hightecharchitektur (Richard Rogers, Renzo Piano), der collagenhaft aus formal und materiell disparaten Teilen zusammengesetzte Dekonstruktivismus (Zaha Hadid, Frank Owen Gehry, Coop Himmelblau, Günter Behnisch) oder die »Neue Eleganz« (Tadao Ando) genannt.


 Außereuropäische Architektur
 
 Durch Eroberung und Missionierung (Süd- und Mittelamerika), Besiedlung (Nordamerika) und Kolonisation (Afrika, Australien) werden auch zahlreiche außereuropäische Gebiete von der Architekturentwicklung Europas erfasst. Daneben kommt es jedoch zu eigenständigen Leistungen, die bereits mit der Baukunst der frühen Hochkulturen (Tempel- und Grabbauten Ägyptens; Kult- und Wohnbauten der Maya, Azteken und Inka) einsetzen.
 
Eine entscheidende Rolle bei der Ausprägung unterschiedlicher Architekturformen kommt den Sakralbauten der großen Weltreligionen zu. Während die jüdische Synagoge (Prag, Altneusynagoge; Berlin, Synagoge Oranienburger Straße) meist die Stilformen ihrer jeweiligen Umgebung übernimmt, bilden der Islam und die fernöstlichen Religionen eine teilweise völlig autonome Formensprache aus. Zwar verarbeitet die Baukunst des Islam häufig Bauformen der westeuropäischen und byzantinischen Architektur, doch stellen die quer verlaufenden Schiffe (Damaskus, Moschee) und vielschiffigen Hallen (Córdoba, Moschee) ebenso originäre Lösungen dar wie die schlanken Minarette, die leitmotivisch auftretenden Hufeisenbogen oder die kleinteiligen, auf ornamentalen Schmuck beschränkten Fassadengestaltungen. Neben der nach Mekka orientierten Moschee gehören die Medresen (Buchara, Abdullah-Khan-Medrese), die Türbe (Taj Mahal), die Karawanserei, das Bad und der Palastbau (Istanbul, Topkapi-Serail) zu den Hauptbauaufgaben der islamischen Architektur, die nach einer ersten Blüte im 7.9.Jahrhundert im 16.Jahrhundert durch die Moscheen Sinans und seiner Schüler noch einmal zu einem Höhepunkt geführt wird.
 
Trotz großer stilistischer Variationsbreite bildet die Sakralarchitektur des Buddhismus und Hinduismus mit der halbkugel- oder glockenförmig über einem terrassenförmigen Unterbau errichteten Stupa oder der aus diesem entwickelten, durch kunstvoll gestaffelte Dächer geprägten Pagode zwei überregional verbreitete Leitformen aus. Diesen Tempelbauten gliedern sich häufig dreischiffig gestaltete Gebetsräume (Caitya) oder Klostergebäude (Vihara) an. Mit ihren Dachformen und gekreuzten Giebeln übernimmt auch die meist in Holz ausgeführte Profanarchitektur Gestaltungselemente des Sakralbaus.
 
 

2005年11月23日星期三

chinesische Architektur: Blöcke und Balken, Hallen und Höfe

Die meisten Gebäude in China sind aus Holz, und die meisten Holzbauten sind in Skelettbauweise errichtet. Bei Skelettbauten ruht das Gewicht der Konstruktion, insbesondere des Daches, auf vertikalen Stützen und nicht auf den Wänden zwischen diesen. Seit Tausenden von Jahren sind unzählige hölzerne Skelettbauten überall in China errichtet und auch noch jenseits seiner Grenzen, insbesondere in Korea und Japan, gebaut worden.


Schlüsselwörter:Skelettbau
 
 Die Skelettbauweise ist ökonomisch, weil Holz reichlich wächst und leichter zu bearbeiten und zu transportieren ist als Stein. Zudem ist das verwendete Bauholz, meist das Holz der weißen Zeder, sehr fest. Es hat etwa die vierfache Zugfestigkeit von Stahl und seine Druckfestigkeit ist sechsmal so hoch wie die von Beton. Auch eignet sich die Skelettbauweise dazu, ein System zu entwickeln, das sich verschiedenen klimatischen Bedingungen und unterschiedlichen Funktionen anpassen kann. Das Gewicht der Ziegeldächer in ostasiatischen Skelettbauten ist beträchtlich. Es reicht von 280 kg pro m² in kleinen Gebäuden bis zu 400 kg in großen. Die Dachschwere ist nötig, um dem Gebäude bei Sturm die nötige Trägheit zu verleihen. Chinesische Holzkonstruktionen sind anfälliger für Windstöße als westliche Steinbauten, da sie leichter und zudem nicht im Erdreich verankert sind.


Schlüsselwörter:ökonomisch Zugfestigkeit (抗拉强度 )Druckfestigkeit (抗压强度
 
Ungewohnt für einen westlichen Betrachter ist das komplizierte Kraggebälksystem, das es dem Dach erlaubt, weit über die Wandfläche hinauszuragen und die Holzsäulen und die mit Kalk verkleideten Wände vor Regennässe zu schützen. Auch in dem kompliziertesten Kraggebälk findet man nur eine geringe Zahl verschiedener Typen von Baugliedern: Blöcke, Arme, horizontale und diagonale Balken und eventuell Riegel zur Versteifung. Auch Größe und Form der Grundtypen sind innerhalb eines Gebäudes zahlenmäßig begrenzt. Aus einem kleinen Vorrat von Versatzstücken können die unterschiedlichsten Gebälkgruppen zusammengesetzt werden. Nägel sind darin kaum zu finden. Alle Bauglieder sind durch Verfugung und Verzapfung miteinander verbunden. Das verleiht dem Gebäude eine delikate Flexibilität, aber zugleich eine erstaunliche Widerstandskraft, was sich insbesondere wiederum bei Erdbeben positiv auswirkt. Die Spannung und Reibung zwischen den vielen Holzverbindungen federt die Stöße ab und absorbiert sie.


Schlüsselwörter:Kraggebälksystem(屋架系统,包括斗拱)
 
 Die Entwicklung des Kraggebälksystems war die wirtschaftlichste Lösung der wichtigsten konstruktiven Aufgabe, die sich den chinesischen Baumeistern stellte: Mit ihm konnte das weit überhängende Dach mit seiner außerordentlich schweren Ziegelbedeckung gestützt werden. Indem sie diese Stützkonstruktion aus vielen kleinen Baugliedern statt aus wenigen großen Balken zusammensetzten, nutzten sie optimal das verfügbare Material. Weil sie die Verwendung von langen Balken einschränkten, brauchten sie nicht so lange zu warten, bis ihre Bäume entsprechend hoch gewachsen waren. Weil sie die freitragenden Spannen reduzierten, durften die horizontalen Balken dünner sein und die Bäume dementsprechend jünger. Und weil sie viele kleine Blöcke und Arme benutzten, hatten sie weniger Abfallholz. So senkten sie zudem das Gesamtgewicht des Gebäudes, was es ihnen noch einmal erlaubte, an Größe und Gewicht aller Bauglieder zu sparen.
 
 Die Baumeister konnten also mit der gleichen Menge Holz größere Bauten und mehr davon errichten. Allerdings war ihr Verfahren sehr arbeitsintensiv; es verlangte Erfahrung und technische Fertigkeiten. Vor die Wahl gestellt, mehr Holz oder mehr Arbeit zu investieren, entschieden sich die Chinesen für das letztere. Chinesen haben sich nie davor gescheut, menschliche Arbeit und Intelligenz im großen Maßstab zu mobilisieren, wenn sie dadurch einen Mangel an natürlichen Ressourcen wettmachen konnten.
 
 Ausgehend von den Proportionen im Kraggebälk entwickelt ein berühmter Traktat von 1103 n.Chr. mit dem Titel »Baunormen« (»Yingzao fashi«) ein umfassendes Maßsystem. Sein Grundelement ist ein Modul (fen). Das Armholz in einem Kraggebälk ist 10 Module breit und 15 Module hoch. Jedes Maß von jedem hölzernen Bauteil in einem Gebäude ist ein Vielfaches des Moduls Fen. So ist etwa ein Geschoss in der Holzpagode von Yingxian 520 Fen hoch, und das Mitteljoch in der Haupthalle des Foguangsi 20 Fen breit. Bemerkenswerterweise sind die Module allerdings keine absoluten, sondern nur relative Maße. Sie variieren entsprechend dem »Grad« (deng) eines Gebäudes. Laut den Baunormen gibt es acht Grade. Die größten Gebäude, die Hallen mit einer Front von neun bis elf Jochen, sind entsprechend Grad Eins gebaut. In diesem Grad beträgt die Länge eines Moduls 0,6 Zoll. Ein Armholz misst 19,2 x 28,8 cm.
 
 Gebäude in Grad Zwei sind Hallen mit einer Front von fünf bis sieben Jochen. In Grad Zwei sind alle Maße proportional etwa 9 % kleiner als in Grad Eins. Im niedrigsten, dem achten Grad, sind die Maße nur halb so groß wie in Grad Eins. Diese Dimension eignet sich für kleine Pavillons oder Baldachine. Allerdings scheinen die Baunormen nur ein Idealsystem zu beschreiben, von dem es in der Praxis viele Abweichungen gegeben hat. Viele chinesische Architekturhistoriker des 20. Jahrhunderts sehen eine ihrer Hauptaufgaben darin, durch genaue Bauaufnahmen der wenigen noch stehenden Gebäude die Gültigkeit des Maßsystems nachzuweisen.
 
 So gut wie alle Bauten in China stehen innerhalb einer Anlage. Der wichtigste Typ der Anlage ist der Hof, in dem mehrere Gebäuden wie Versatzstücke zu einer Gruppe zusammengefügt sind. Das geschieht nach bestimmten Prinzipien. Ein Hof ist symmetrisch angelegt und von einer Mauer eingefasst. Er ist nach Süden ausgerichtet. Man betritt ihn durch ein Tor im Süden und nähert sich der Haupthalle auf der zentralen Achse. Nebengebäude flankieren den Hof im Osten und Westen. Selbst kleine Höfe haben noch einen Vorhof. Dessen Tür ist an die Seite gerückt. Böse Geister, die sich schwer tun, um Ecken zu biegen, gelangen deshalb nicht in den Hof hinein. Praktischerweise werden auch Nachbarn und Spaziergänger davon abgehalten hineinzuschauen. Eine Hofanlage wächst organisch durch Hinzufügung weiterer Gebäude und auch weiterer Höfe. Auch diese Hinzufügungen werden nach den Prinzipien von Axialität und Hierarchie vorgenommen.
 
 Der umfriedete Hof ist der Wohnsitz der Familie. Große Höfe werden von Großfamilien bewohnt, wozu neben den Verwandten auch Diener und Hausgäste gehören. Den verschiedenen Mitgliedern der Wohngemeinschaft sind verschiedene Teile der Anlage zugewiesen. Großeltern und Frauen leben meist im rückwärtigen Teil, Diener im vorderen Bereich. Vorne und Hinten sind auch im Charakter unterschieden. Im ersten offiziellen Hof residiert der Hausherr in der Haupthalle und empfängt die Gäste. Der rückwärtige Hof hat ein privates Gepräge und ist der Familie vorbehalten. So spiegelt die Architektur der Hofanlage die sozialen Verhältnisse zwischen den Familienmitgliedern und trägt zugleich dazu bei, diese zu stabilisieren.
 
 Nicht nur Wohnarchitektur sondern auch Klöster und Gräber sind als Höfe angelegt. Ein Besucher betritt auch diese Anlagen von Süden und blickt dann auf die Haupthalle mit der Figur des Buddha beziehungsweise der Ahnentafel darin. Im rückwärtigen Teil der Klöster findet er die Wohngebäude für die Mönche, in dem der Grabanlagen die Privatgemächer der Toten unter dem Grabhügel.
 
 Auch innerhalb der Hofanlagen gilt ein Proportionssystem. Wenn die Haupthalle in Grad Eins errichtet ist, haben ihre Seitengebäude und die beiden weiteren Hallen Grad Zwei, deren Seitengebäude und das Torgebäude Grad Drei, und die das Tor flankierenden Bauten Grad Vier. Die größte Hofanlage in China ist der zu Beginn des 15. Jahrhunderts gebaute Kaiserpalast in Peking (Beijing).
 
 In Städten sind viele Höfe in einer systematischen Rasteranlage von sich rechtwinklig kreuzenden Straßen zusammengefasst. Das bekannteste Beispiel ist die kaiserliche Metropole Chang'an (heute Xi'an) der Tang-Dynastie, die bereits 582 n.Chr. unter der Sui-Dynastie angelegt wurde. Mit mehr als 1 Million Einwohner und einer Fläche von mehr als 80 km² war Chang'an damals die größte Stadt der Welt. Der über 5 km lange und 150 m breite Boulevard des Zinnoberroten Phönix führt mitten durch die Stadt direkt auf den Kaiserpalast im Norden zu. Weitere Prachtstraßen teilen die Anlage in 110 Stadtteile mit Seitenlängen zwischen 500 und 1125 m. Jeder Stadtteil war durch ein Straßenkreuz in vier Viertel geteilt, die ihrerseits von Gassen durchzogen waren. Die grundsätzliche Ähnlichkeit der Hofanlagen erleicherterte die Austauschbarkeit der Nutzung, falls Bedarf bestand. So konnte etwa ein Privathof in ein Kloster umfunktioniert werden oder ein Kloster in eine Regierungsbehörde.
 
 Bis zur vollen Entfaltung des Systems der Holzarchitektur im 8. Jahrhundert n.Chr. bedurfte es einer langen Vorgeschichte. Diese lässt sich archäologisch belegen. Bereits in den etwa 5000 v.Chr. datierten jungsteinzeitlichen Pfahlbauten in Hemudu finden wir mit Steinwerkzeugen ins Holz geschnittene Verfugungen. Seit dem 16. Jahrhundert v.Chr. sind Skelettbauten von symmetrischen Hallen bekannt, deren Breitseite nach Süden zeigt. Einen voll entwickelten Doppelhof hat ein Palastgrundriss aus dem 11. Jahrhundert v.Chr. Das Kraggebälk bildet sich in den Jahrhunderten vor der Zeitenwende aus, wie man an Darstellungen von Architektur auf Bronzegefäßen und an keramischen Modellen verfolgen kann. Wandgemälde von buddhistischen Paradiesen, die als märchenhafte Palastanlagen vorgestellt und dargestellt wurden, vermitteln einen Eindruck von der Pracht und den konstruktiven Details der weitgehend verlorenen Holzarchitektur der Tang-Zeit. Die ältesten heute noch stehenden Holzgebäude in China sind eine kleine, 3 x 3 Joche messende Halle des Klosters Nanchansi (vor 782 n.Chr.) und die Haupthalle des Klosters Foguangsi mit 5 x 7 Jochen, beide in einem entlegenem Gebiet der Provinz Shanxi.
 
 Prof. Dr. Lothar Ledderose


Literatur:
Watson, William: China. Kunst und Kultur. Ins Deutsche übertragen von Ruth Herold u. a. Farbphotographien von Jean Mazenod u. a. Freiburg im Breisgau u. a. 21982.


(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2002, Sat_Wolf, Bayern

2005年11月22日星期二

APS Vorbreitung

从今天开始,记录下我准备的aps审核资料,以飨后继
第一篇 Kurse Einleitungen
 
Praktium für architektonishe Topographie und Kartographie


建筑测绘实习


Vertiefen die Kenntnis für Altebauen durch Vermessung und Zeichnung der Altebauen. die Zeichnung können verwendt für Nachschlage der schützung von Altebauen und historishe Forschung werden..


通过对古建筑的测量,绘图,加深对古建筑的认识。图纸供历史研究和文物保护工作参考。


 


Architektonishe Konstruktion (spetziell)


建筑特种构造


Anwendung der neuen Baumaterialen, Bautechniken, Fassaden, Industrilisierung des Bauens und Leichtstahlbauen.


新技术迷信材料运用,建筑幕墙,建筑工业化,轻钢结构建筑。


 


Chinesische traditionelle Möbelkultur und Design


中国传统家具文化与设计


Erkennen Chinesische traditionelle Möbelkultur (bzw. Ming, Qing Dynstie), Möbelkunst und Formen. Möbelentwurfen.


了解中国家具传统,文化,艺术形式。家具设计。


 


Grundriss der Architektur


建筑概论


Erkennen die Inhalt und Umfang der Architektur, ihre Materialeigenschaft un Sozialeigenschaft, die Beziehung zwichen Menshen und Architektur.


整体上论述建筑这一范畴的内涵及外延,其物质属性和社会属性及建筑与人的关系。


 


Darstellende Geometrie und schattenpersperktive


画法几何与阴影透视


Schullung der räumliche Vorstellungskraft, erlernen von Techniken zur Darstellung architektonisher Räume und Körper. Training des geometrischen Konstruierens.


空间想象(展示)能力训练,几何结构(构成)练习,建筑空间和形体的表现技术的训练。


 


Architektonishe Konstruktion


建筑构造


Haufige verwendte Bauszstem, Baumaterial, die Formen der verbindte Glieden und die Beziehung zwichen diesen Glieden, Detail Behandlung.


常用的建筑体系,建筑材料及其连接方式,各部分的构成及相互联结,构造细部处理方法。


 


Grundsatz des Planungsdesigns


规划设计原理


Die Entwicklung der Stadt, Theorie der Stadtplanung und die Ausführung der Planung.


城市发展,城市规划理论和实施。


 


Architektonishe Struktur


建筑结构


Einführung in der Konstruktion der Stahlbeton Bauten, Mauerwerk Bauten und Stahlbauten. Einführung in der Verbundeise.


混凝土结构,砌体结构,钢结构建筑建造极其连接方式基础。


 


Architektonishe Physik (Akustik)


建筑物理(声学)


Einführung der Akustikeinsetzung in Architectur, zB, Schallschutz gegen Außenlärm, so dass die Räumakustik verbessert wird.


 


 Architektonische Theorie und Geschichte


建筑理论与历史


Chinisische traditionelle und auslandische Baugeschichte


Verschiedene Denkestile und Theorien zur zeit


中外建筑历史以及现当代的各种思潮和理论


 


Grundsatz des Innendesigns


室内设计原理


Grundriss von Innenraum und Prizipe  z.B. Wirkung der verschiedenen Farben,Materien auf Psyche.Ein Cafedesign.


室内空间设计的基础知识和原理,比如颜色材料等对心理的影响,做了一个咖啡厅设计


 


Bauanlagen(Wasser ,Heizung und Elektronik )


建筑设备(水、暖、电)


Grundriss von Bauanlagen Inkl. Wasserversorgung,Entwässerung, Heizung, Entlüftung, Klimatisierungen, Feuerfest, Gasversorgung, Strom –verteilung und -versorgung, Beleuchtung,


Fernmeldetechnik und AI-Elktronischsteuerung.


给水排水、供暖、通风、空气调节、建筑防火排烟、燃气供应、供电配电、照明、电信及智能化过程控制


 


Architektonische Dekorationskunst


建筑装饰艺术


Kunst des dekorativen Gestaltens,Genuss von Kunstwerk.Entwurf von Architektonische Dekoration.


艺术作品欣赏及设计


 


Baurecht


建筑法


Chinischer Baurecht und betreffende Rechte


中国建筑法及相关法律


 


Kreative Zeichengestaltung


创意性绘画表现


Darstellung aus Wasserfaber und Computergrafik von Architektonische Ansicht.


水彩以及电脑的建筑效果图


 


Architektonische Strukturgestaltung


建筑结构造型


Verschieden Formen Unde Verwendung der Baustruktur


各种结构的造型特点及应用


 


Planungsdesign für Wohunviertel


居住区规划


Entwurf von Wohnviertel in Südchina


南方小区的设计


 


Vorbeugung der Gebäude gegen Naturkatastrophen


建筑防灾


Architektonische Konstruktion- und  Entwurf- maßnahmen gegen Feuerkatastrophe,Explosion und Erdbeben


从构造的角度阐述建筑物对火灾、爆炸、地震的防范措施。


 


Ergonomie


人体工程学


Richtwerte für die Gestaltung eines ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatzes.


 


Kommentar zur Architektur


建筑评论


Zusatz mit Erläuterungen u. kritischen Anmerkungen zu einem Bauwerk od. Architekt


运用正确的思想方法,客观的、科学的、艺术的、全面的对建筑和建筑师做出评价


 


Berufsbildung für Architekten


建筑师职业教育


Kenntnis für Praxis


从事建筑实践的基本知识


 


Grundsatz des Gartendesigns


园林设计原理


Kenntnisse und Prinzipe für Gardendesign.Genuss von Garden


园林设计的基本原则和知识以及欣赏


 


Möbel und Einrichtung


家具与陈设


Morderne Möbel und Einrichtung,Genuss und Entwurf


现代家具的欣赏与设计


 


Umweltstuernunglehre


建筑环境控制


Neue technische Maßnahmen von Umweltstuern,z.B. Sonnenenergie, Entlüftung


新的环境控制技术,如太阳能,通风


 


Architektonische Physik(Optik und Wärmlehre)


建筑物理(光、热)


Grundriss von Optik und Wärmlehre.Verwendungen im Entwurfen


基本的光学热学知识以及在设计中的运用

Erziehung

Gerade unterhielt ich mit meiner Deutsch-lehrerin,sehr spannend,da musste ich auf deutsch.....

Ich habe ihr versprochen,einen deutschen blog zu schreiben.

Auf deutsch kann ich nicht zu viele sagen.

Und vielleicht alle Stimmungen sind weg.

Zuerst möchte ich meine Abendessen vorstellen

Rezept

Zwei bananen,eine kleine Torte,ein Stücke Papaya,ein bisschen Honig und endlich ein Glass Milch zusammen gemischt.

Wonderbar!Meine neue Rezept ist sehr lecker!!

Jetzt muss ich zu der Gym gehen~~~mein Yogakurs^_^

 

tut mir leid

Dannis Fahrrad,

Neues komme nach altes weg

 

neue Lotus

2005年11月16日星期三

被点~~


问题1:如果看到最爱的人熟睡在自己面前,你会做些什么?
继续睡直到对方醒过来,我还是比较懒的,最好看看对方会做些什么哈哈哈哈
 
问题2:写首自己最最喜欢的歌吧,然后写上为什么,要具体点哦^_^
最近喜欢Esther 和 Abi Ofarim 的 Cinderella Rockefella,那个年代的东西真是有意思啊,mv也很有劲,每天看几遍
 
问题3:当你最不知道穿什么颜色的时候,你会选什么颜色啊
Paradox,我就不说了,出题的人好好读读题目吧
 
问题4:2005年,你最后悔的一件事是什么?
想不起来诶,而且05年还没过完呢,好歹问前一年吧
 
问题5:如果有一天,你突然发现自己变成了动感超人,而且还会放动感光波,就是比较丑,那么你会不会维护世界和平?
丑又不是问题,电视里面的动感超人也不见得好看到哪里去

 
问题6:曾经有过最被感动的事情是什么? 
一般都是电影里面的情节,直接导致生活中一般的事情都不能让我动容


问题7:忍不住常要去吃的东西----是什么?店名叫什么?在哪?
食堂,学校有n处,就不用我介绍了吧,中午放学时那个饥饿是常人难以忍受的吧
 
问题8:如果你是男生(是女生的想象自己是男生),一个很胖但是五官很漂亮的女生和一个身材很好但是很丑的女生,你愿意选择谁做你女朋友?
这还不简单,我就喜欢胖的
 
问题9:如果明天就要死掉,你现在最想做但后悔没做的事是啥?

跟家人说我爱他们
 
问题10:如果给你一笔钱,让你现在选择一个地方和恋人过一辈子,你会去哪里?
一笔钱是多少?够我出上海的盘缠挖

钱够的话在地中海沿岸不错
 
问题11:做过最坏的事情是什么?做错之后是怎么弥补的?
还能弥补就不叫最坏了,哪个白痴出的题
 
问题12:喜欢用的香水牌子
妈妈说我还没到那个阶段
 
问题13:阳光灿烂的时候打算怎么度过? 
》日子《

了解我的人都知道我会干吗
 
问题14:大家最近都在玩什么活动,看什么电影电视?
yoga哈哈,多拉a梦每天吃饭的时候看,电影几乎天天看

 
问题15:最喜欢看的一份报纸,为什么?
外滩画报和周末画报,彩页有图
 
问题16:自认性格中最难以克服的弱点是什么?

 
问题17:看过海吗?真的有别人说的那么好吗?
看过,有

 
问题18:你最喜欢的一部电影?最喜欢看的一本书?最喜欢的一个演员?
All about lilychouchou

古文观止

brad pitt因为帅
 
问题19:你打算几岁结婚啊?
没打算过
 
问题20:你幸福吗?
幸福
 
问题21: 喜欢的人出现时,你会勇敢表白让他知道你的心意吗?
manchmal
 
问题22:如果你是男生你会送女朋友花吗? 如果你是女生你希望自己收到花吗?
会,希望
 
问题22:什么是真正的朋友?
很难定义,我有不是那么rational的人

问题23:你最喜欢的卡通人物是什么?理由呢?
小新,搞笑

 

问题24:你相信爱情吗?为什么?

相信,需要理由么?

 

ps:这些问题真没水准,我就不传了

24题不算哦,嘿嘿

2005年11月14日星期一

寒流来袭,仿佛一去不返的秋日阳光

刚刚把阳台打扫干净

换了软绵绵的沙发

一尘不染的沐浴着深秋周六下午柔软的阳光

掌心一缕缕的阳光绸缎般细腻

想一把抓住它

但是

寒冷的礼拜天还是来了

Traurig Sonntag

Winterdepression也提前来到

睡到10点,喝了两杯咖啡

又睡了4个钟头

觉得自己要冬眠过去

 

天早早的就黑了

开灯,加上台灯

阳台上依然寒冷

陷入沙发开始怀念阳光

 

深夜听着窗外树木摩娑

暗暗的睡了

梦到爸爸和tuna

爸爸用车把我送到教室

tuna远远的坐在一边

下课了

tuna不见了

深深的伤心一记

逼自己醒了过来

想想还好是梦

一看表,凌晨4:06

突然想到tuna在远远的德国

伤心的睡去

梦到tuna和我一起沐浴阳光

开心

 

tuna,mein Schatz

祝明天的考试顺利!

Viel Erfolg

2005年11月2日星期三

生日

虽然兔子在我这拿了我的挂饰,但是这篇文章还是送给你吧

 

看着脚边越来越多的烟蒂

无力的扔掉手中的啤酒罐

Scheisse!!!!

 

是我旁边的男生

住在我家前面几站

所以同进同出,在同学的眼里大概就是那种形影不离的好朋友了

不过我们的确算得上是最好的朋友

一起乘车回家

一起到学校门口吃烤虾

一起多走一站以便穿过学校旁边的公园

我们经常在这里看着池塘岸边的灌木和倒影

看着凳子上的男男女女

抽着香烟不说话

然后走到车站回家

"byebye"

'byebye'

生病的时候他还会多坐几站送我回家

他很强壮,在我的印象里面总是宽宽的脊背

我则时常生病

 

风把烟灰吹得到处都是

眼泪从他眼角渗出

低下头只听得见呜呜声

我又点燃一支烟

仔细的吹着微弱的烟头

红的的光点时暗时亮

点点火星飞了一点点距离就没了

 

她的出现

一切都改变了

她是隔壁班的学习委员

喜欢穿淡黄色的针织背心和牛仔裙

一个名字在立的口中渐渐频繁起来


没有烤虾

没有一起去公园

没有一起回家

她的家在另外一个方向

他回家更晚了

 

今天天气真的很好

下午的时候阳光透过不平的玻璃散在桌子上

上面突起的木纹和陷下的小坑都能拉黑黑的影子

的脸上还有黄黄的茸毛

但是表情确异常痛苦

我们已经121天又21个小时没有一起去公园了

之后我经常走那条熟悉的可以不要票的小道

走到池塘边看岸边植物的倒影

默默的点燃两支烟

抽一支

然后慢慢的走回家

知道最后一次我在对面的椅子上看到了佳

和熟悉的背影

 

晚上他突然叫住我

"回家"

依然是灌木丛旁边的那块平地

他从书包里拿出几罐啤酒

"……"

"我们没戏了"

"是她?"

"……"

 

天渐渐黑下来

今天月亮真的很好

妈妈在家烧了好多菜

早上嘱咐我让我早点回家

要给我一个惊喜

 

喝完最后一罐啤酒

扔掉手中瘪掉的烟盒

我默默的看着

心里默念

"生日快乐"

2005年11月1日星期二

兔子mm生日

[url=http://spaces.msn.com/benlane/photos/]懒得贴了,链过来吧~~点我^_^[/url]